Tobber sacht Moin

Viva la Cuba

 
12Februar
2018

Ab inne Sün

Moin mal wieder...

Wie der Titel vermuten lässt, hau ich endlich mal wieder ab... und es geht in die Sonne.

Karibik, Rum, türkises Wasser, alte Ami-Schlitten, Salsa-Rythmen, Zigarren.... Man könnte noch weiter machen, aber es ist wohl nicht allzu schwer zu erraten, wo die Reise hingeht. Kuba!

In ca. einer Sunde treffe ich mich mit Daniel, mit dem ich auch schon in Thailand war, am Flughafen in Hamburg. Der Flieger bringt uns dann erst zu einem kleinen Zwischenstopp nach Helsinki und dann geht's weiter mit der großen Maschine nach Kuba. Insgesamt sind wir so 14 Stunden unterwegs, sollte man irgendwie rumkriegen. Rum trinken wollen wir dann gegen 22:00 Uhr Ortszeit heute Abend in Havanna, der mit Abstand größten und als Hauptstadt zugleich wichtigsten Stadt Kubas.

Der Plan ist einfach... Flug gebucht, eine Unterkunft für die ersten 2 Nächte klargemacht und dann mal sehen, wie es weiter geht. Unsere unterkunft ist eine Casa Particulares in der Altstadt von Havanna. Casa Particulares heißt soviel wie privates Heim und ist eine in Kuba weit verbreitete Möglichkeit günstig zu übernachten. In dem sozialistisch geprägten Land ist doch noch einiges ganz anders als in anderen beliebten Urlaubsgebieten. Natürlich gibt es die Strandhotels mit Privatstrand für den Pauschalreisenden, wer aber etwas flexibler unterwegs sein will, finden kaum so etwas wie Hostels. Die Casa Particulares funktionieren folgendermaßen: Eine private Person hat ein Zimmer, evtl. sogar eine kleine Wohnung neben der eigenen frei. Diese meldet man bei der Regierung an, mit dem Wunsch sie an Touristen zu vermieten. Man bezahlt monatlich einen Abschlag an die Regierung, ob Gäste kommen oder nicht. Da es in Kuba 2 Wärungen gibt (einmal CUP, die Pesos für die Einheimischen, zum anderen die CUC, die Devisenwährung für Touristen), freuen sich die Kubaner über jede Gelegenheit um an CUC zu kommen.

Ich würde gerne noch mehr erzählen, aber ich muss jetzt so langsam mal los...

Adios

17Dezember
2016

Olá

Da ich den Flug nach Lissabon erst einen Tag vorher gebucht habe, war ich gestern den ganzen Tag mit Vorbereitungen wie Packen, Planen und Musik auf’s Handy ziehen beschäftigt. Dazu kam noch, dass ich nach einer kurzen Nacht erst morgens von der Arbeit kam. Als ich dann Abends im Flieger von Ryanair saß, war mit Schlafen auch nicht viel, weil ich ganz vorne saß und die Stewardessen die ganzen Zeit Alarm gemacht haben…

Als ich dann kurz nach Mitternacht im Music Hall Hostel angekommen bin, ging es dann endlich ins Bett. Zum Glück war der 6 Betten-Schlafsaal mega leer. Nur ein kolumbianisches Mädel, das in London studiert war noch im Zimmer… Ich glaube sonst sind gerade auch nur noch 2 freiwillige Helfer aus Brasilien und ein anderes Mädel im Hostel.

Nach dem Frühstück bin ich dann durch die Stadt gezogen. Der erst Eindruck ist schon ziemlich cool… eine junge Stadt mit Parks, hübschen alten Gebäuden, engen steilen Gassen, viel cooler Streetart und massig Cafés, Restaurants und Plätzen zum rumhängen. Ich habe mir also die Zeit damit vertrieben, mehr oder weniger planlos durch Lissabon zu wackeln. Es gab sehr leckeren Fisch, guten Kaffee mit Brownie und ein paar Sagre und Superbock. Das sind die beiden größten Biermarken hier.

Zurück im Hostel hat Stephanie, die mit mir im Zimmer mit dem Namen Jazz wohnt,dann noch mehr Bier geholt und wir saßen mit João, einem der brasilianischen Helfer im Hostel bis in die Nacht zusammen.

Der erst Tag war also schonmal nicht schlecht.

Am nächsten Tag ging’s erstmal weiter mit sightseeing. Ich hab mir ein Tagesticket geholt, mit dem man umsonst mit Bus, U Bahn und Straßenbahn fahren kann und auch einige Sehenswürdigkeiten für lau bekommt. Mega viel hab ich nicht geschafft, aber immerhin ein Museum, ein Kloster und den Torre de Belèm, ein Turm zum Abwehren von Feinden die zu Wasser die Stadt überfallen wollten, aus dem 16. Jahrhundert. Abends gab’s dann erst ein Konzert auf einem Platz im Szene- und Kneipenviertel Bairro Alto gratis zu sehen und später ging es in den Sabotage Club, die bekannteste Punkrock-Kneipe in Town. Die Band war zwar nicht der Hammer, aber der Tag war schon ziemlich cool. Das Wetter ließ sich allerdings noch ziemlich bitten. Ganz schön windig und bewölkt mit zeitweisen Schauern, würde ein Meteorologe vielleicht sagen. War zwischendurch noch kurzen mit Stephanie und João unterwegs.

Nun ist es fast soweit… wir schreiben den 17. Dezember 2016 um ca. 19:00 Uhr. In 5 Stunden steht die große 3 vorne. Es stört mich aber endlich gesagt nicht besonders. Ich hab Bier und Wein gekauft, die jetzt im Kühlschrank bereit stehen und ein paar Leute werden sich finden für eine kleinen Tour durch Bairro Alto heute Abend.

Ansonsten war auch heute wieder ein sehr geiler Tag… Sonne und 15 Grad haben mich mittags für ein Mittagsnickerchen in den Park um die Ecke gezogen. Hinterher bin ich auf Empfehlung einer Musiklehrerin aus Porto und zudem Hostelgast in die Altstadt und habe ein paar nette Spots mitgenommen. Einen verrückten Markt, eine bunte Straße mit coolen Leuten und eine Kapelle, von der aus man die wohl beste Sicht über die Stadt hat.

Jetzt ist João da und wir werden uns ein Bier aufreissen.

 

Im Anflug Im Anflug Die nette Nachbarschaft Der Park um die Ecke Die 4 von der Tanke mehr Streetart Enge Innenstadtgassen Auf dem Abstellgleis lecker Fisch Poller Torre de Belem ausser dem Papier hat das nicht viel mit Doener zu tun Livemucke unterm Weihnachtsbaum Der Park bei Nacht Der Park am Tag Eine Treppe Im Hostel Netter Glascontainer noch ne Treppe Daecher Ein froehlicher Wandersmann Noch ein froehlicher Wandersmann Sie kommt bestimmt morgen wieder

25Februar
2016

Das Ende kommt wieder viel zu schnell

Heute mache ich es mal andersherum... Es gibt erst die Bilder und der Text kommt später. Dafür ist der letzte Text überarbeitet...

Thai-Nature trockene Reisfelder?Pai ist noch relativ naturbelassenDer weiße Buddha von PaiDaniel und der Buddha schicker Ausblick  Die Brücke am Kwai Es gibt in Thailand noch traditionelle Bergvoelker, ich weiß allerdings nicht, ob die Kleine dazu gehört beste Werbung  Konzentration bei der Arbeit der tattoo-Artist Die Straße von Pai nach Chiang Maion the Road  

19Februar
2016

Fullmoon in Chiang Mai

Zu aller Erst muss ich Gangster enttäuschen... Wir fahren nicht zur Fullmoon Party. Die findet nähmlich in Kho Phangan statt, welches eine Insel an der Ostküste ist und dieser Teil des Landes passt leider nicht in unseren Zeitplan. 

Nach Koh Phi Phi haben wir uns auch vom letzten externen Mitglied unserer Reisegemeinschaft getrennt. Mart hat wesentlich mehr Zeit als wir zum Reisen und bleibt deswegen noch ein wenig an der Westküste. Wir haben die Fähre zurück nach Krabi genommen und uns an einen vertrauten Ort begeben. Wir sind nämlich wieder im Pak Up abgestiegen. Es gibt zwar günstigere Hostels in Krabi, aber beim Pak Up wussten wir, woran wir sind. Vorallem wussten wir, dass die Betten gut sind und das war nach Koh Phi Phi viel wert. Am einzigen vollen Tag, den wir in Krabi hatten, sind wir ein weiteres Mal nach Railay Beach gefahren um nochmal ein bisschen Sonne zu tanken. Abends haben wir uns noch sportlich betätigt... Ein paar Minuten außerhalb des Stadtzentrums gibt es den Tigertempel. Ein malerischer Ausblick winkt dabei demjenigen, der es auf sich nimmt und die 1237 Stufen bis zum Ziel und einer großen Buddha Statue überwindet. Wir dachten: "Kein Problem, wir sind ja sportlich." Nach ca. der Hälfte, der teilweise übertrieben hohen, dafür aber recht schmalen Treppenstufen, spielte Daniels Körper verrückt. Wir wissen nicht genau, ob er einen Sonnenstich oder etwas falsches gegessen hatte. Vielleicht war es auch das Eis aus den Buckets auf Koh Phi Phi. Wir werden es wohl nie erfahren, jedenfalls sollte diese Geschichte Daniel noch ein paar Tage begleiten. 

Am nächsten Morgen war dann schon wieder Feierabend in Krabi. Als wir Anfang des Monats nach Thailand geflogen sind, hatten wir ja keine großen Pläne, wie unsere Reise verlaufen soll... Nach vielen Gesprächen mit deutschen "Thailand-Veteranen" hatte ich aber die lose Vorstellung im Kopf, dass wir nach Bangkok gleich zur Westküste reisen, um danach die Ostküste und eventuell die full moon party auf Kho Phangan zu sehen. Hier im Land gab es allerdings 2 Orte, die uns jeder Backpacker empfohlen hat, der schon mal dort gewesen ist. Es handelt sich um Chiang Mai, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und Pai, ein kleiner Hippie Ort gute 3 Stunden entfernt. Wir hatten uns also diese 2 Optionen zurechtgelegt und haben uns überraschend schnell dazu entschieden, in den Norden zu fliegen. Also ab zum Flughafen in Krabi und mit airasia und dem gleichen Platzangebot für europäische Beinlängen wie beim letzten Mal, los in Richtung Chiang Mai. In Chiang Mai wollten wir dann in ein Hostel, dass uns, wie wir dachten, jemand wärmsten ans Herz gelegt hatte. Beim Eintreffen war ich etwas skeptisch, habe aber nichts gesagt und wir haben eingecheckt. Später sollte sich herausstellen, dass uns nicht das Spicythai Backpackers in Chiang Mai, sondern das Spicypai in Pai empfohlen wurde. Das Spicythai konnte zwar nicht unbedingt mit Sauberkeit glänzen, dafür war das Hostelleben echt cool. In Neuseeland war es an der Tagesordnung, hier in Thailand habe ich es zum ersten mal erlebt. Alle saßen Abends an einem Tisch, haben zusammen gegessen und über Gott und die Welt gequatscht. Während Daniel noch von seiner Krankheit zehrte, guckte ich mir die Stadt auf eigene Faust an. Chiang Mai ist eine größere Stadt mit ca. 135.000 Einwohnern, ist im Nordwesten des Landes gelegen und wird als Rose des Nordens bezeichnet. Der Stadtkern ist von einer noch teilweise erhaltenen Befestigungsmauer und breiten Wassergräben umgeben. Tagsüber gibt es vorallem außerhalb der Stadt etwas zu sehen. Am Abend bieten zahlreiche Bars, Clubs und Cafés und vor allem der night market mit Kitsch, Schmuck und gutem, günstigem Essen alles, was das Herz des Reisenden begehrt. Köstliche Gerüche, feinste Seide und handgefertigte Taschen begegnen westlicher live Musik, MC Donalds und Starbucks. 

Wir haben hier relativ viel erlebt... Zum Beispiel haben wir einen anderen Tempel auf einem anderen Berg besichtigt... Ich weiß, nicht so spannend. Der Weg war mit dem Taxi allerdings weniger beschwerlich.

Wir haben einen Kochkurs gemacht... Kein Scherz! Es gibt verschiedene Anbieter mit unterschiedlichen Programmen. Mit unserem Kurs, der aus etwa 15 Leuten bestand, sind wir zunächst zu einem typischen Thai Markt gefahren. Dort hat unsere Lehrerin uns über die verschiedenen Reissorten und alle wichtigen Zutaten in den meisten einheimischen Gerichten aufgeklärt. Anschließend ging es zur Kochschule. Bevor es jedoch losging, haben wir einen Spaziergang durch den Kräutergarten gemacht und uns wurde gezeigt, wie man Koreander erkennt, wie Zitronengraß riecht und welche verschiedenen Sorten von Auberginen es hier gibt. Dann ging's ans Kochen. Wir durften uns aussuchen, was wir kochen und ich habe mich für die Suppe Tom Yum und das Hauptgericht Pad Thai, welches zu meiner Laibspeise in Thailand geworden ist, entschieden. Das ganze hat echt Spaß gemacht und am Ende auch überraschend gut geschmeckt. Danach haben wir dann unsere eigene Currypaste zusammengemanscht und damit ein leckeres Curry gezaubert. Bei mir gab's gut scharfes "green Curry". Auch wenn man nicht wirklich als Profikoch aus der Sache rausegangen ist, war es doch echt mal interessant, das alles zu sehen. Für Zu Hause haben wir dann zur Sicherheit noch ein Kochbuch mitbekommen.

Das war der letzte Tag im Spicythai Backpackers. Weil es aber noch viel zu sehen gab in Chiang Mai, sind wir einfach in das Hug Hostel gezogen. Das Hug Hostel ist zentraler, hat richtig gute Betten und Duschen, engagiertes Personal und ist kaum teurer als das Spicy. Wir sind zwar auch wieder in einem 12 Bett Zimmer, aber das passt schon. Das einzige Manko ist, dass die Ladekabel für Handys nur mit Klebeband in der Steckdose halten und selbst dann sollte man nichts mehr berühren, bis das Mobiltelefon fertig geladen hat. Das ist aber ein weit verbreitetes Problem und ließe sich mit einem Adapter lösen, aber das wäre dann doch zu einfach. Von hier aus haben wir eine Tour gebucht, mit der wir den wohl schönsten Tag in Thailand hatten. Morgens wurden wir vom Hostel abgeholt und sind mit den typischen Pritschenwagen-Taxis, bei denen man zwei Sitzbänke in Längsrichtung und ein Dach über dem Kopf hat, losgefahren. Nach einer einstündigen Fahrt in Richtung Dschungel haben wir unser erstes Ziel, ein Elefantencamp erreicht. Es gibt viele Angebote von verschiedenen Institutionen Elefanten zu sehen. Bei den meisten ist das Reiten mit inbegriffen. Es gibt eine große Diskussion von Leuten, die sagen, dass das Reiten nicht artgerecht ist und denen, die sagen, die Dickhäuter stören sich garnicht daran. Unser Programm bestand lediglich darin, die Elefanten zu füttern, zu baden und eigene "Elefantenmedizin" aus Reis, Salz und der Frucht Tamarin herzustellen. Ich fand es im Enteffekt ganz gut, dass das Reiten nicht angeboten wurde. Es war auch so unglaublich, diesen riesigen Tieren so nah zu sein und ihre Kraft zu sehen. Als zum Beispiel beim Baden eine Elefantendame  im Fluss kniete, um richtig abgeschrubbt zu werden, ging mir schon ein wenig der Stift, als sie dann plötzlich aufstand und ich nicht wirklich sehen konnte, wo sie mit ihren Riesenfüßen hintritt. Wir haben außerdem noch eine Art Unterricht gehabt und viel gelernt. Zum Beispiel warum die grauen Riesen Angst vor Mäusen haben oder welche Kotfarbe die gesündeste ist. Nach einem Mittagessen wurden wir ein paar Meter weiter gefahren und jeder musste sich einen Helm und ein Paddel schnappen. Der nächste Punkt auf der Liste war nämlich Rafting. Obwohl die Flüsse aufgrund der Trockenzeit nicht übermäßig viel Wasser führen und nicht soo schnell fließen, war das hammerlustig. Unser Captain war ein total durchgeknallter Thai, der uns die ganze Zeit angeschrien hat... Faster, more Power, jump jump jump. Danach wurde es beim Bambus Rafting sehr viel entspannter. Wir ließen uns auf 6 Meter langen und 1 Meter breiten Bambusflößen einfach nur treiben und konnten die Dschungellandschaft genießen. Der Abschluss des Tages war ein 2 stündiger Wandertrip, über Flüsse und Felsen, vorbei an völlig unbekannten Pflanzen, bis wir schließlich einen Wasserfall erreichten. Zurück in Chiang Mai sind wir mit ein paar Leuten, die wir dabei kennen gelernt haben, noch auf den Nachtmarkt für etwas Essen und ein paar Bier. Ein ziemlich cooles Erlebnis...

Am nächsten Tag haben sich die Anstrengungen bemerkbar gemacht und wir haben ausgeschlafen. Wir wollten an unserem letzten Tag in Chiang Mai noch zum Grand Canion, weil wir gehört hatten, dass der sich wirklich lohnt. Nach ein bisschen Rumfragen im Hostel hatten wir mit 8 Leuten ein Taxi voll und sind los. Am Grand Canion angekommen, bot sich uns ein unerwartetes Bild. Es ist im Prinzip ein alter Steinbruch, der voll mit Wasser ist und zum Freibad umfunktioniert wurde. Das worum es geht, wenn man hier Spaß haben will, sind die unterschiedlich hohen Felsen von denen man springen kann. Zwischen 10 und 15 Metern wurde gesagt, wir denken eher es waren zwischen 7 und 12. Auf jeden Fall war es mega lustig, wenn man erstmal seine Angst überwunden hat.

Morgens sind wir mit dem Minivan nach Phai gefahren... Aber da ich seit letzter Nacht ähnliche Probleme habe, wie Daniel sie hatte und ich kaum geschlafen habe, geht's bald weiter.

     auf dem Weg zum Tigertempel muss man an vielen anhaenglichen Affen vorbei es gibt verschiedene Gottesbilderrechtzeitig zum Sonnenuntergang die Stufen geschafft prähistorischer Snackmit dem Flieger Richtung Chiang Mai   ...heilige Glocken ...Der Bergtempel in Chiang MaiPrunk und Prachtauf einem typischen thai-Marktheilige Schreine mit Opfergaben wie diesen findet man ueberall in ThailandChefkochVorher......und danachauf dem Weg zum Elefantencamp auf TuchfuehlungLeckaaaPharmazeuten bei der Arbeitschicker WasserfallDschungelimpressionen  Fischfutterdeutsch sprechen       Die alte Stadtmauer von Chiang Maider grand canion jump, jump

16Februar
2016

Info

Bilder sind endlich onlie...

15Februar
2016

Party im Paradies

Moin Moin
Ereignisreiche Tage liegen hinter uns, deswegen gibt's den verspäteten Eintrag.
Wo fange ich am besten an... Wir waren auf Kho Lanta und hatten den Angeltrip gemacht... Auf Kho Lanta waren die Tage noch recht entspannt. Unser Hostel war gut, der Besitzer mega freundlich und das Wetter hat auch gepasst. Nachdem Daniel sich nach seinem Sonnenbrand ein paar unnötig gewordener Hautschichten entledigt hat, nennt er sich jetzt selbst nurnoch den "Lizardman", also den Eidechsenmann. Er hat ein Wenig auf Sonne verzichtet und jetzt hat sich sein Rücken wieder etwas erholt. Am letzten Tag auf Koh Lanta haben wir dann Roller gemietet und die Insel auf eigene Faust erkundet. Der Verkehr ist in Thailand ziemlich gewöhnungsbedürftig. Zu aller Erst herrscht Linksverkehr... Dann gibt es wohl Verkehrsregeln, an die sich allerdings eher sporadisch gehalten wird. Keine Helmpflicht, manchmal 4 köpfige Familien auf einem Roller und völlig überladenen Transporter gehören ebenso zum Straßenbild, wie die Tuk Tuks, die aufgetunten japanischen Mittelklassewagen und das allgegenwärtige Gehupe. Ob als Signal, dass man überholt, als Warnung oder Gruß.
Wir haben ziemlich viel gesehen. Schöne Strände, eine nette Altstadt, Elefanten, Dschungel, Affen, atemberaubende Aussichtspunkte... Das hat sich echt gelohnt. Damit wären allerdings auch die Tage der Ruhe gezählt. Am nächsten Morgen haben wir uns mit einem weinenden Auge von Eros getrennt, der uns wirklich ans Herz gewachsen ist. Er musste nach Bangkok um eine Freundin zu treffen. Ich bezweifle auch, dass es mit ihm und Mart noch lange gut gegangen wäre... Während er also die Insel in Richtung Festland verlassen hat, sind wir auf die Fähre nach Koh Phi Phi aufgestiegen, wo uns keine Ruhe erwarten sollte. Das wurde uns spätestens bewusst, als wir den ersten Fuß auf die Insel setzten. Es bot sich uns ein völlig anderes Straßenbild. Enge Gassen, wie man sie in einer Hafenstadt erwartet mit Bars, Clubs und Massageschuppen dicht an dicht und jedes dieser Etablissements möchte dich mal mehr, mal weniger aggressiv hereinlocken. Wir haben uns erstmal mit den Rucksäcken durch Massen von betrunkenen Menschen, leichten Mädels und findigen Händlern gekämpft, um dann unseren Bungalow zu erreichen. Er hatte seine besten Tage wohl auch schon hinter sich, aber es sah von aussen trotzdem ganz gut aus. Im Raum war ein Doppelbett und ein Zustellbett, ein guter, alter Röhrenfernseher und eine Klimaanlage, die ihren Dinst noch gut verrichtet. Das Badezimmer sah auch erstmal in Ordnung aus. Aus dem Wasserhahn kam zwar erstmal braune Brühe, anstatt klares Wasser, das hat sich aber nach ein paar Minuten "Laufen lassen" auch gegeben. Nach einer Dusche und ein paar Notwendigen Einkaeufen, wie zum Beispiel Wasser zum Zähne putzen, hatten wir keine Gründe mehr in unseren auffällig ruhig gelegenen Bungalow zu bleiben. Auf ins Getümmel von Phi Phi Island... Weit sind wir allerdings nicht gekommen. Nach einem kurzen Flanieren durch die Gassen wurden wir von einem ziemlich abgewrackten deutschen Auswanderer zu einer Runde Bier Pong überredet. Da ghörte allerdings auch nicht viel Überredungskunst dazu, nach der ruhigen Zeit auf Koh Lanta. Nach 2 Runden und 2 Buckets für jeden war der Abend dann im Gange. Zur Erklärung...

Bierpong ist ein weitverbreitetes Trinkspiel, dass seinen Uhrsprung wohl in den USA hat. Dabei stehen sich 2 Teams an den Stirnseiten eines ca. 3 Meter langen Tisches gegenueber, vor ihnen mehrere geföllte Becher. Mit einem Tischtennisball muss man dann in die Becher der Gegner treffen, woraufhin der getroffene Becher ausgetrunken wird.

Ein Bucket ist ein, auf den Inseln in Thailand weitverbreitetes Trinkgefäß. Im Prinzip ein kleiner Eimer, aus dem das Getränk dann mit Strohalmen getrunken wird. Beim Bierpong wird dieses Bucket gleichmäßig auf die Bierbecher verteilt.

 

Später gings noch weiter durch die Strassen. Mein persönliches Highlight war eine Kneipe, in der eine thailändische Rockcoverband gespielt hat. Die Jungs waren technisch sauber, nur an die Stimme musste man sich gewöhnen. Doch spätestens bei Blitzkrieg Bob war mein Abend gerettet.

Der Abend war lang und die Nacht kurz, denn nächsten morgen mussten wir früh aufstehen. Wir hatten einen Inseltrip mit dem Boot gebucht. Unter Anderem gabs Monkey Island, Maya Beach (bekannt aus dem Film "The Beach"), Mosquito Island oder auch Miami Beach. Wir sind geschnorchelt, haben gebadet, uns gesonnt und sind von kleinen Felsen gesprungen. Hier lasse ich einfach mal die Bilder für sich sprechen. Einmalig und ein Muss... Das war das Thailand, wofür es berühmt ist.

Abends gings nochmal auf die Piste und das wars auch schon mit Koh Phi Phi. Es hat gereicht... Die Insel wäre ohne Touristen ein Traum, so ist es eine Art Reeperbahn im Paradies. Abends werden am Strand Seilspringen über brennende Seile (ich musste ein paar Haare am Bein einbüßen), Limbo unter brennenden Stangen und andere Feuershows zelebriert. Dabei merkt man die ganze Zeit das vibrieren des Brustkorbs im Takt mit dem Bass der elektronischen Musik.

 

Ich komme garnicht aus dem Schreiben raus... Eigentlich wollte ich Bilder hochladen. Dazu sitze ich in einem Internetcafe, doch meine Zeit ist fast abgelaufen. Morgen gibts dann die neueseten Infos und Bilder... Die sind schon in die Dropbox hochgeladen.

Die Rollergang on the Road Eine Thai Grundschule Ausblicke im kleinen Fischerdorf in der Idylle ... Nice Beach Nach dem letzten Tsunami gibt es ueberall Tsunami Evakuierungszonen Viewpoint open now Viewpoint II Ne alte Rumflasche mit Benzin gibts ueberall guenstig zu kaufen  und getankt wird auf die alte Art angekommen auf Hoh Phi Phi unser Bungalow. Mats in der Matte Morgens, wenn alle schlafen, ist die Insel ein Traum ... Monkez Island... Die Affen sind ueberall ...   ... Fische und zwar nicht zu knappMiami Beach Sunset Sie ist am chillen Bierpong...so looks it out zu spaeterer Stunde die typischen Strasenstaende Ace of Spades

09Februar
2016

Das Jahr des Feuer-Affen

Happy new year!

Im chinesischen Kalender ist heute Neujahr, und das Jahr des Feuer-Affen hat begonnen. Wer jetzt denkt, was hat das mit der Reise zu tun... Folgendes: durch das "chinese-new-year" ist in Thailand, insbesondere auf den Inseln, absolute Hauptsaison. Die Unterkünfte sind voll und die Preise wurden angezogen. Das führt uns dann wieder zu unserer kleinen Reisegruppe. Wir sind nach einer 2 stündigen Überfahrt also auf Kho Lanta angekommen und während alle anderen Touristen auf die Insel geströmt sind, haben wir uns am Hafen erstmal hingesetzt und ne Kleinigkeit gegessen. Danach wurden die Rucksäcke geschultert und voller Tatendrang der Strand aufgesucht. Dort sind wir dann langmaschiert um einen Bungalow zu finden. Das sollte sich aber nicht so leicht gestaltet, wie wir gehofft hatten. Nach dem ersten ausgebuchten Resort waren wir noch zuversichtlich aber spätestens nach dem 6. Korb wurde die Stimmung im Team zusehens schlechter. Eros, Holländer mit italienischen Wurzeln, und Kat aus London waren nicht mehr für die Suche zu Fuß zu begeistern. Mart, der kurz hinter der Deutsch-holländischen Grenze wohnt, wollte dagegen unbedingt weitergehen. Like a real Backpacker, wie er sagte. Daniel und ich waren da eher entspannt. Nach einem Tipp sind wir auf die Hauptstraße gegangen und haben gerade vor einem heftigen Wolkenbruch ein Hostel erreicht, dass ich unter anderen Umständen nicht unbedingt gebucht hätte. Aber für eine Nacht war es ok. Wir hatten zwar kein Waschbecken, dafür aber gratis Bananen und ein nettes Publikum. Mit zwei Franzosen haben wir uns sofort angefreundet. Die Engländer, die im anderen Schlafsaal gepennt haben, waren zwar ziemlich verrückt aber ok. Ehe man sich versah, waren wir alle auf der Terrasse versammelt und es standen Bier, Snacks und Thai-Rum auf dem Tisch. So wurde es ein geselliger Abend und nachdem wir zusammen Bahomian Rapsodi gesungen haben, sind wir zum Strand und haben gebadet. Wie die Engländer zurück ins Hostel gekommen sind, will ich garnicht wissen. Eine von denen ist am Strand einfach vorwärts, mit dem Gesicht vorraus, wie ne Bahnschranke, umgefallen... und das nicht nur einmal. Nur gut, dass sie nicht Baden wollte, sonst wäre sie wahrscheinlich schon längst in Malaysia gestrandet. Am nächsten Morgen waren wir froh, in ein anderes Hostel umziehen zu können. Damit hat sich der Traum vom eigenen Bungalow zwar erstmal verabschiedet, aber das Hostel ist ganz cool in einem Resort gelegen, hat einen Pool und ist vor allem nah beim Strand. Hier wollen wir jetzt noch bis zum 11. also Donnerstag bleiben, bevor Mart, Daniel und ich weiter nach Koh Phi Phi ziehen. Das Leben hier auf Kho Lanta ist echt mega entspannt. Um 12 Uhr Nachts werden die Kantsteine hochgeklappt, jedenfalls am Strand und tagsüber ist Beach, Sonne und Pool angesagt. Obwohl Daniel mit der Sonne sparsam sein sollte. Als er sich in Railay Beach nicht eingecremt hat, hat er wohl einen großen Fehler begangen. Wir haben heute ein bisschen Sport gemacht und danach hatte er an seinen Schultern miese kleine Bläschen und fängt an zu pellen. Er hofft jetzt, dass Aloevera schnelle Besserung verschafft und ich natürlich auch. Alles in Allem sehr entspannt und somit das, was wir hauptsächlich suchen. Heute haben wir dann noch einen 4 stündigen Angeltrip gemacht. Das dachten wir jedenfalls, als wir mit einem typisch thailändischen longtail-Boot losfuhren. Nach ca. 20 Minuten wurde Kat seekrank und nach ca. einer Stunde haben wir dann abgebrochen und sind zurückgefahren. Aber Fisch gab's trotzdem reichlich. Zwar nur kleine, aber immerhin. Einen Hai hätten wir mit der Angelausrüstung wahrscheinlich auch nicht aus dem Wasser bekommen. Unseren Fang haben wir hier im Restaurant von unserem Resort abgegeben und heute Abend wird er uns dann zubereitet und serviert. Allerdings nur die Hälfte, den Rest haben wir dem Fischer geschenkt, der mit uns auf See war. Heute wird nochmal relaxt und morgen wollen wir einen Roller mieten und um die Insel fahren.
Also ist bis auf die Sonnenbrandgeschichte und ein paar nervigen Moskitos alles im Lack.

Krabi  Im Taxi zum Ableger Einmalig  links die Franzosen, rechts die Englaender und wir dazwischen nach einem abendlichen Bad entspannen Kho Lanta Beach Hostel ganz wichtig... jeden Tag etwas Thai-Quisine Strand Hast du nen Knck in der Palme Panoramashow Spzieren und Flanieren Der Meister der Libellen unser Pool i, Beach Hostel Mit dem Caipt'n raus auf's Meer unsere Ausbeute Ein Mong.... Anscheinend eine Makrelenart Der Mong danachdie Sonne geht auch unter...

06Februar
2016

Ab in den Süden

Sawadee Krap 
Ich glaube man kann sagen, wir sind angekommen... Bangkok ist eine wirklich verrückte Stadt mit den Unmengen an Lichtern, Autos, Menschen, Bars und Shows. Es ist schon gut das mal gesehen zu haben, aber im Endeffekt ist es doch eine anonyme Großstadt mit viel Lärm und schlechter Luft.
Aus den gebuchten 3 Nächten sind aus den Gründen 2 geworden. Aber der Reihe nach...
An unserem zweiten Tag haben wir ein bisschen Kultur gemacht. Wir haben eine alte Ruine in der ehemaligen Hauptstadt von Thailand aus der 5 Dynastie besichtigt. Außerdem noch einen ehemaligen Königspalast aus dem 18. Jahrhundert, der noch ziemlich gut erhalten war im Gegensatz zur Ruine. Ziemlich imposant das ganze. Mit dem Boot sind wir dann zurück nach Bangkok und somit zurück in den Smog gefahren. Auf der Fahrt haben wir dann überlegt, dass Bangkok wirklich nicht so cool ist und wir so schnell es geht abhauen wollen, um das Thailand zu sehen, für das wir hier sind. Also haben wir am Abend gecheckt wie wir am besten in den Süden kommen. Die Möglichkeiten sind vielseitig... Bus, Bahn oder Flugzeug. Ein Taxifahrer hat uns sogar angeboten uns runterzufahren und uns dort 3 Tage rumzukutschieren. Das ganze für 16000 Bath, umgerechnet ca 420 Euro. Wir haben uns für die schnellste Variante entschieden und online einen Flug für den nächsten Tag gebucht für ca 50€. Danach wollten wir den letzten Abend nochmal nutzen und ins Nachtleben von Bangkok abtauchen. Nach einem guten Essen und ein paar Bier hat Daniels Jetlag ihn zurück ins Hotel getrieben. Ich habe ganz schnell ein paar Deutsche kennen gelernt und wir sind auf die Khao San Road zum feiern. Am nächsten Tag habe ich dann ziemlich lange gepennt. Nachdem ich mich aufgerafft hatte, haben wir schnell gepackt, ausgecheckt, einen Happen am Straßenimbiss gegessen und sind dann mit dem Taxi durch Bangkok's Stau zum Flughafen. Ich hatte gehofft, dass wir mit einer alten Cesnar oder so fliegen, irgendwas mit nem Propellar dran. Meine Hoffnungen wurden aber zu Nichte gemacht, als ich die relativ neue Maschine auf dem Rollfeld sah. Das Flugzeug war gut in Schuss, das einzige Manko war, dass es halt für asiatische Körpergrößen konzipiert ist. Bei mir war es nicht das große Problem, aber Daniel mit 1,90m hatte keinen bequemen Flug. Nach anderthalb Stunden sind wir dann aber um 19:30 in Krabi im Dunkeln gelandet. Nach einem Transfer in die City mit einem 1000 Jahre alten Bus sind wir auf gut Glück die Straße entlang gegangen und haben nach ein paar Minuten unser Hostel gefunden. Das Pak Up. Das Pak Up ist so, wie man sich ein Backpacker Hostel vorstellt. Gemischte 10-Bett-Zimmer, überall gechillte Leute von allen Orten der Welt und im Hinterhof eine Bar für die Abendstunden. Nach dem Auspacken ging's dann auch ziemlich schnell dort hin. Innerhalb von 2 Minuten waren wir mitten in einem gemeinschaftlichen Trinkspiel, bei dem man seinen Plastikbecher austrinkt, auf die Tischkante stellt und dann mit dem Finger so umschnippst, dass es verkehrtherum landet. Gespielt wurde gefühlt 12 gegen 12 und am Ende hat das Commonwealth gegen den Rest der Welt gewonnen. Ein sehr witziger Abend mit vielen coolen Leuten
Heute waren wir dann endlich am Strand. Wir haben mit 4 Holländer und einer Engländerin einen Boottrip nach Railay Beach gemacht. Auch wenn es morgens geregnet hat (im Februar soll es 2 Regentage geben, damit wären wir dann also hoffentlich durch) war der Trip richtig gut. Eine mega Kulisse mit riesigen Felsen, Palmen und es waren sogar Affen unterwegs. Daniel meinte, weil es so wolkig ist, braucht er keine Sonnencreme... Jetzt leuchtet er Rot im Dunkel...
Mit 2 der Holländer und der Engländerin fahren wir morgen früh mit der Fähre nach Ko Lanta, eine Insel 2 Stunden entfernt. Dort wollen wir versuchen einen Bungalow für ein paar Tage zu buchen. Das ist mit so vielen Leute günstiger und vorallem auch mal was anderes als ein Hostel. Ich bin gespannt.
Ich versuche mal ein paar Fotos hochzuladen, dafür brauche ich allerdings erstmal einen Computer.
Warme Grüße aus Thailand

Der Palast  Im Koenigspalast aus der 5. DynastieMega Prunk Die einztige Haupstadt Thaulands Die Ruinn Ayutthaya Einen Tempel wie diesen findet man ueberall in Thailand Beim MuayThai waren wir auch wiederWas ist mit der Beinfreiheit Daniel, Eros und Mart im Pak UpUnser BootAuf AnfahrtMiese FelsenKurz vorm Anlegen am TraumstrandRailay BeachEbbe am Strand

02Februar
2016

one Night in Bangkok die Zwote

Moinsen...

Ich war mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob ich hier wieder etwas schreiben möchte oder nicht. Wenn man nämlich einmal schreibt, geht man eine Art Verpflichtung ein, in der man die Menschen, die bis dahin mitgelesen haben, verspricht, sie auch weiterhin auf dem Laufenden zu halten. Nach 2 Nächten mit geschätzten 5 Stunden Schlaf habe die ich mich dann jetzt am 3. Abend meiner neuen Reise dazu entschlossen, es doch zu tun. Vielleicht ist es der Schlafmangel, vielleicht ist es das Thai-Bier... 

Um es klar zu stellen, das ist erst mein 1. Tag in Thailand, aber die Reise geht schon etwas länger. Nach einem etwas anstrengenden Wochenende mit druckfrischem Zeugnis und Abschluss als Brandmeister in der Tasche musste Donnerstag und Freitag natürlich erstmal gefeiert werden... Am Samstag ging's dann noch auf ein Konzert mit Freunden und Sonntag wurde auch nochmal genutzt. Als ich dann Abends alleine war und mir bewusst wurde, dass ich meinen Rucksack noch packen muss und außerdem noch meinen Bad-Dienst in der WG erledigen muss, kam das erste Mal Nervosität auf. Ich saß in der S-Bahn, die ich gerade so bekommen habe (nur weil ich auf's Duschen verzichtet habe) und schließlich mit Daniel im Zug nach Düsseldorf und uns war beiden noch garnicht Richtig klar, dass es nach dem ganzen Prüfungsstress jetzt wirklich losgeht. Kurz gesagt: Weder in den Zügen von Hamburg nach Düsseldorf, noch auf den Flügen und Aufenthalten haben wir wirklich gut geschlafen. 

Jetzt liege ich hier im Bett, höre Daniel leise schnarchen und schreibe, obwohl ich auch lieber schlafen sollte. Aber dafür habe ich im Flieger, Lob an Etihad Airlines, wohl etwas mehr Ruhe gefunden als er. 

    Ab zum Flughafen Ausblick aus dem Hotel... Bezaubernd, inklusive Baustllenlaerm Streets of Bangkok  

05August
2013

Der letzte Abend

Ich bin zurück in Bangkok. 4 Tage Pattaya waren recht schön. Die Traumstrände sind allerding ausgeblieben. Der komplette Strand den ich gesehen habe war ziemlich voll, verdreckt und sogar im Wasser gabs recht viel Müll. Wenn man die Prospektfotostrände sucht muss man wohl irgendwo ander hinfahren. Ich hab trotzdem Spaß gehabt. Mit das Beste war mein Roller. Ich hab mir für die Tage einen Roller gemietet und bin viel durch die Gegend gefahren. Ich dachte, es wird hart mit dem Verkehr klar zu kommen, aber es macht einfach nur Spaß! Du kannst machen was du willst... Autos links und rechts überholen, durch winzige Gassen fahren und niemanden stört es. Außerdem sieht man recht viel. Ich war Jetski fahren, was auch richtig Laune macht. Einen Abend bin ich beim Thaiboxen gewesen und hab ein paar gute Kämpfe gesehen. Der letzte Kampf war allerdings verrückt, ich glaub die Beiden waren zwischen 10 und 12. Kämpfen konnten sie trotzdem und der Sieg kam durch ein KO! Am nächsten Tag bin ich mit einem Belgier aus dem Hostel um die Häuser gezogen. Wir waren in der Walking Street, was sehr an die Reperbahn erinnert und haben uns die Stadt bei Nacht angeguckt. Am nächsten Tag hab ich einen Strandtag eingelegt und bin Abends durch die Gegend gefahren. Es gab auch was für den Gaumen... Am Strand gehen den ganzen Tag Leute rum und verkaufen dir Frühlingsrollen, panierte Schrimps und frittierte Krebse! Im ganzen, mit Panzer, Scheren und allem. Ziemlich kross. Später hab ich bei einem Straßenhändler zugeschlagen und mir ein paar geröstete Heuschrecken gegönnt. Ich war sehr skeptisch und der erste Bissen war gewöhnungsbedürftig, weil dein Kopf dir sagt: Ess das nicht! Aber die waren (im gegensatz zu den Krebsen) nicht schlecht. Wenn du dich damit abgefunden hast, kannst du sie essen wie Chips... knusprig und salzig. Eigentlich wollte ich ne Tüte Maden oder so und nur einen Graßhüpfer probieren, aber es gab wohl Verständigungsschwierigkeiten. Ich hätte gerne noch einen Skorpion probiert, die hatte er aber nicht im Angebot. Heute war es ein wenig anstrengend... Mit meinem Bus nach Bangkok hat noch alles geklappt und ich wurde am "Busbahnhof" abgesetzt. Als ich mir ein Taxi zum Hostel schnappen wollte, musste ich bemerken, dass ich den einzigen Zettel im Bus liegen gelassen habe, auf dem der Hostelname und die Adresse stand. Leider gibt es nicht an jeder Ecke eine Tousristeninfo und so war ich erstmal ziemlich aufgeschmissen. Dem Taxifahrer zu erklären wo man hin will ist ohnehin schon schwer genug, aber wenn man nur ungefähr weiß, wo man hin will, kannst du daas knicken... Es war arsch-heiß und ich hatte einen Rucksack und ne Tasche dabei. Sehr nevig.Ich habe mich dann zu einer shopping Mall bringen lassen und habe dort ein Internet Café gefunden in dem ich mein Hostel ausfindig machen konnte. Danach bin ich auf einen Roller aufgestiegen (ist günstiger als ein Taxi und die kommen besser durch) und bin schließlich nach 2 Stunden völlig fertig im Hostel angekommen. Das ist dafür echt cool. Ich habe es gebucht, weil es günstig war(ca. 8 Euro die Nacht) und trotzdem gute Bewertungen hatte. Es nennt sich Art Hostel und alles ist son Bisschen auf Kunst gemacht.

Pattaya Beach Ein Fluss oder so... ein kleiner Tempel Blick über Pattaya Konfuzius... alte Saufziege Jomtien Beach Mui Thai gut sortierte Krabbeltier-Theke Heuschrecke Die Walking Street Doch nochmal Regenzeit...vorm Hostel Das Art Hostel

Morgen Abend geht dann mein Flieger nach Dubai, wo ich mich 9 stunden am Flughafen vergnügen darf, bevor ich wieder nach Hamburg abhau. Das wars dann erstmal mit der großen weiten Welt... Also bis demnächst in Neumünster, Padenstedt oder sonst wo

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